Begründet Glauben

Ein Netzwerk für Fragen und Antworten über den christlichen Glauben

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Begründet Glauben

Gott will begründeten Glauben

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Gott will begründeten Glauben. Christen sollen ihr Gehirn nicht an der Garderobe abgeben! Das ist ganz logisch: Dieser Gott will eine Liebesbeziehung zu uns – mit Haut und Haaren, Herz und Hirn. Genauso sollen wir Gott zurücklieben. Jesus hat einmal gesagt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Verstand“ (Lukasevangelium, Kapitel 10,27) Die Bibel ist voll mit Geschichte, in denen Gott Zeichen seiner Zuverlässigkeit gibt. Gott will einen ganzheitlichen Menschen lieben, nicht einen intellektuell kastrierten. Ehrliche Skeptiker sind ihm lieber als linientreue Heuchler.

 

Begründet Glauben für Christen

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Nachfolger von Jesus sollen begründet glauben. Sie sollen die Gründe für ihren Glauben kennen. Gibt es Widersprüche in der Bibel? Gibt es gute Auswirkungen? Ist das ganze historisch haltbar? Diese Fragen sollen Christen für sich beantworten.

Sie sollen auch und weiter denken! „Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Denkens, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Die Bibel, Römerbrief, Kapitel 12,2) Das bedeutet, dass Gott eine komplette Transformation unseres Weltbildes im Lichte seiner Gnade, seiner Erlösung und seiner Liebe zu uns will.

Ein Glaube, der rein auf Gefühlen basiert, hat bei diesem Gott keinen Platz. Er sagt ja: „Seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht“ (Die Bibel, 1. Korintherbrief, Kapitel 14, 20)

 

Paulus: Argumente für eine Botschaft mit Inhalt und Wahrheitsanspruch.

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Die Einstellung von Paulus zu Argumentation, Wahrheitsanspruch und inhaltsreicher Botschaft in der Apostelgeschichte ist deutlich: In allen Städten bringt er eine Botschaft mit Inhalt und Wahrheitsanspruch, ist bereit zu diskutieren und zu argumentieren.

1. Damaskus: Apg. 9, 20: Saulus predigt in den Synagogen, 22: bewies, dass dieser der Christus ist. Er brachte sie in Verwirrung
2. Jerusalem: Apg. 9, 28: Saulus spricht freimütig im Namen des Herrn, 29: redete und stritt mit den Hellenisten.
3. Antiochia: Apg. 11,26: Saulus (u.a.) lehren eine zahlreiche Menge.

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Von Anfang an

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Von Anfang an wurde die Botschaft der Christen angegriffen. Und von Anfang an haben sie versucht, diese Botschaft mit Argumenten zu stützen und ihre Gegner zu widerlegen. Die frühesten Angriffe gegen sie stellten sie als gesetzlose Kannibalen dar (immerhin weigerten sie sich, das Gebot, dem Kaiser zu Opfern, zu befolgen und nahmen Gerüchten zu folge auch Blut und Fleisch von Jesus zu sich). Sie wurden des Inzest verdächtigt, weil Eheleute sich ja als Brüder und Schwestern sahen. Sie waren offensichtlich Atheisten, denn sie hatten überhaupt keine sichtbaren Götter. Und da sie den staatlichen Göttern nicht opferten, wollten sie wohl, dass der Staat zugrunde geht – daher die Anklage des „Hass gegen die Menschheit“.

Wer geht denn nicht mit der Lehre der Christen ins Gericht? Wer von den Heiden tut dies nicht, auch wenn er sie nicht einmal oberflächlich untersucht hat? Wer von den Juden spricht nicht über die Sache der Christen? Wer nicht von den Griechen? Wer nicht von den Philosophen? Wer nicht von den Leuten auf der Straße? Allenthalben wird über Jesus gerichtet und geurteilt.“ (Orig., hom. in Ieremiam 14,8, zit. n. Fiedrowicz 2001, 14)

 

Vorbilder für die ersten Christen

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Die Christen hatten in ihrer Verteidigung viele Vorbilder: Plato lieferte mit der Apologie des Sokrates ein Vorlage für die Verteidigung eines zu unrecht hingerichteten Gerechten.

Jesus selbst war schlagfertig und von bestechender Logik (vergleiche z.B. Markusevangelium 2,23-27, Johannesevangelium 5, Matthäusevangelium 11,1-6, Lukasevangelium 7,36-50).

Paulus zeigte im Diskurs mit den Akademikern in Athen (Apostelgeschichte 17,22-31) und in seiner Rede an die Landbevölkerung in Lystra (Apostelgeschichte 14,11-17) wie man an die Vernunft und Überzeugung von Menschen appeliert, die die heiligen Schriften der Juden nicht akzeptieren oder kennen.

 


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Es ist feste Überzeugung aller, die irgend des Vernunftgebrauchs fähig sind, daß alle Menschen glückselig sein wollen. Augustinus, Gottestaat, 503, X.1.