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Ist Jesus auferstanden?

Warum Jesus und die Auferstehung?

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Die Auferstehung ist das zentrale Geschehen im Neuen Testament.

Die Geschichte, die das Neue Testament erzählt, hat hat ihren Dreh- und Angelpunkt in der Person Jesus Christus. Er behauptet in dieser Geschichte, dass die ganze Bibel von ihm handelt (Johannesevangelium 5,39; Lukasevangelium 24,27) Wenn die Bibel recht hat, entscheidet sich alles an Jesus. Er ist das Zentrum.

Christlicher Glaube ist unmöglich ohne Jesus. Wenn Jesus nicht historisch wahrhaftig gelebt, gestorben, auferstanden wäre, wäre der christliche Glaube hinfällig. So sah es bereits die erste Generation seiner Nachfolger. Paulus schreibt beispielsweise:

"Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube." (1. Korintherbrief 15, 13-14)

"Wenn Tote nicht auferweckt werden, so `laßt uns essen und trinken, denn morgen sterben wir!" (1. Korintherbrief 15, 32)

 

Was für eine Art von Auferstehung?

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Was haben die Menschen, von denen wir die Berichte über die Auferstehung von Jesus haben, eigentlich unter „Auferstehung“ verstanden?

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus wertet verschiedene alternative Erklärungen für historische Tatsachen. Es ist ein Indizienbeweis, der unwahrscheinliche Erklärungen ausschließt und die wahrscheinlichste Erklärung liefert, die im Licht der historischen Faktenlage Sinn macht.

(1) Wir haben unverfälschte Berichte von Augenzeugen.
(2) Wir müssen die folgenden historischen Tatsachen berücksichtigen: Jesus starb, das Grab war leer, verschiedene Nachfolger von Jesus behaupteten, ihn gesehen zu haben, Jakobus und Paulus änderten ihre Meinung, die Nachfolger änderten sich, es gab keine Erwartung einer Einzelauferstehung vor dem Ende der Zeit, eine neue Weltanschauung entstand.
(3) Alternative Erklärungsversuche scheitern.
(4) Die tatsächliche Auferstehung von Jesus Christus ist die beste Erklärung.

In den weiteren Beiträgen wird dieses Argument mit einem einzigen Beispiel aus dem Neuen Testament erklärt.

Lesetipps:

  • Jürgen Spieß, Aus gutem Grund, 2. erweiterte und überarbeitete Aufl., Jota-Publikationen, Muldenhammer 2010.
  • Gary R. Habermas, Tracing Jesus’ Resurrection to Its Earliest Eyewitness Accounts, in: William Lane Craig and Chad Meister, eds., God is great, God is good: why belief in God is reasonable & responsible, InterVarsity Press, Downers Grove, Ill. 2009, pp. 202-216.

 

 

Unverfälschte Berichte von Augenzeugen

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus

(1) Wir haben unverfälschte Berichte von Augenzeugen.

Diese Behauptung wirkt schier unglaublich – es gibt weit verbreitete Vorurteile gegen sie, die sehr klar beispielsweise vom Oxforder Biologen Richard Dawkins formuliert werden:

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1. Korinther 15,3-8 – gesicherte Überlieferung

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus

Die Informationen wurden nicht durch die Textüberlieferung verfälscht.

Die empirischen Grundlagen bestehen im Fall dieses zeitgenössischen, antiken Briefes aus alten Dokumenten. Die älteste von ihnen wird P46 genannt und stammt ungefähr aus dem Jahr 200 n. Chr. War Paulus der Autor und hat er diese Worte geschrieben? Wissenschaftler und Spezialistinnen einer akademischen Disziplin widmen sich diesen Fragen. Für sie besteht kein Zweifel: Paulus war der Autor und die Textbedeutung blieb im Laufe der Jahrtausende erhalten.

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1. Korinther 15,3-8 – Augenzeugenberichte aus frühester Zeit

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus

Unsere Informationen stammen aus erster Hand und sehr früher Zeit.

Ebenso wie bei der Textbedeutung können wir sicher sein, dass diese Informationen aus erster Hand stammen. Augenzeugenberichte stehen hinter diesem Text. Paulus gibt seine Quellen an, er erwähnt Namen und Zahlen: Kephas, Jakobus, die Zwölf, fünfhundert Christen, sich selbst. Er tut das, damit seine Leser diese Behauptungen nachprüfen können. Das macht natürlich nur Sinn, wenn die ursprünglichen Augenzeugen noch lebten.

Diese Informationen stammen aus einer sehr frühen Zeit.

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1. Korinther 15,3-8 – unverfälschte Informationen aus erster Hand

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus

Die Informationen wurden von den Augenzeugen nicht verfälscht.

Haben die ersten Augenzeugen (von was auch immer tatsächlich geschah), die Geschehnisse absichtlich oder unabsichtlich verfälscht? Für diese Annahme gibt es keine Gründe.

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Historische Tatsachen, die erklärt werden müssen

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Das historische Argument für die Auferstehung von Jesus Christus

(2) Eine Reihe von historischen Tatsachen müssen erklärt werden.

Jede Theorie über die tatsächlichen Ereignisse und die Qualität der Informationen aus dem ersten Korintherbrief muss die folgenden historischen Tatsachen berücksichtigen:

  • Jesus starb,
  • das Grab war leer (ansonsten wäre es für die Gegner der neuen Bewegung sehr einfach gewesen, ihr Gerede von einer körperlichen Auferstehung zu widerlegen),
  • verschiedene Nachfolger von Jesus behaupteten, ihn gesehen zu haben, die Zeitzeugen lebten damals noch,
  • Jakobus, der Halbbruder von Jesus, begann zu glauben, dass Jesus der Messias sei. (Josephus, antiqu. 20.9; Eusebius, hist.eccl. 2.9, wo er Clemens und die Apostelgeschichte zitiert, und 2.23, wo er Hegesippus zitiert.)
  • Paulus, der zunächst die christliche Bewegung verfolgte, begann zu glauben, dass Jesus Gott sei.
  • Eine neue Weltanschauung entstand: der Mensch Jesus wurde mitten in der monotheistischen jüdischen Gesellschaft des ersten Jahrhunderts als Gott angebetet. Eine Gruppe von Juden behauptete nun, dass es eine neue Anbetung gebe, einen neuen Zugang zu Gott, ein neues Volk Gottes, und einen neuen Feiertag (sie verlegten sozusagen den Sonntag auf den Montag).
  • Als sie Jesus am Kreuz sterben sahen wussten die Jünger aus ihren heiligen Schriften, dass Jesus ein Versager war: : „ein (am Holz) Aufgehängter ist ein Fluch Gottes“ (5. Mose/Deuteronomium 21,23). Kurze Zeit später kann niemand sie davon abbringen, in Jesus den höchst erfolgreichen Messias Gottes zu sehen.

 

 


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Und alles, was Propheten und Dichter über die Unsterblichkeit der Seele oder über die Strafen nach dem Tod oder in Bezug auf die Betrachtung der himmlischen Dinge oder verwandte Gedanken ausgesprochen, das haben sie nur auf Grund der von den Propheten empfangenen Anhaltspunkte erfassen können und entwickelt. Daher kann man wohl bei allen Samenkörner der Wahrheit finden, nur stellt sich heraus, dass sie dieselbe noch nicht gründlich erfasst haben, indem sie Dinge vorbringen, womit sie sich selbst widersprechen. Justin, Apologie I.44.9-10.