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Gut für uns?

Ist Jesus gut für unsere Gesellschaft?

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Kreuzzüge, Krankenhäuser, Inquisition, Universitäten, Machtmissbrauch, Montagsdemos: immer gibt es einen Bezug zum christlichen Glauben. Er hat unsere Gesellschaft enorm geprägt und dabei ein zwiespältiges Bild hinterlassen.

Doch was Jesus über Gott, die Welt und jeden Menschen sagte, hat in der Geschichte eine Revolution des Guten ausgelöst. Welche Auswirkungen hat diese Botschaft bis heute für uns?

 

Gut und wahr – wie hängt das zusammen?

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Kühl und streng gedacht ändert es nichts an der Wahrheit, ob uns etwas als gut oder schlecht erscheint. Ob wir das gut oder schlecht finden, dass der Mond nicht aus Käse ist, ändert nichts an der Beschaffenheit des Mondes. Ob ich es gut oder schlecht finde, dass es Stechmücken gibt, ändert nichts daran, ob es sie gibt.

Daher sollte es für die Frage, ob der Glaube an Jesus begründet ist, unerheblich sein, welche seiner  Auswirkungen wir gut finden.

Aber wir denken nicht kühl und streng logisch. Dazu fehlen uns oft die Zeit oder die Informationen. Wir müssen aus den vielen Dingen, die auf uns einströmen, auswählen. Diese Auswahl geschieht oft mit der Hilfe von Filtern: Wenn etwas unwahrscheinlich, abstoßend oder böse erscheint, werden wir uns nicht mehr näher damit beschäftigen wollen. Deswegen ist es wichtig, auch positive Auswirkungen des christlichen Glaubens aufzuzeigen. Denn niemand kann Gott lieben, der ihn für böse, unwahrscheinlich und hässlich hält.

Zudem wird von Jesus in der Bibel behauptet, dass er eine gute Nachricht gebracht hat: Wenn das wahr sein sollte, müssten wir schon etwas davon erkennen können. Eine gute Nachricht müsste erkennbar gut sein und auch zu guten Auswirkungen führen.

 

Wahrheit und Erfüllung

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Wenn die Sache mit Jesus wahr ist, dann ist der christliche Glaube selbstverständlich das Beste für jeden Menschen. Dann kann Jesus Christus die tiefste Sehnsucht jedes Menschen stillen und uns „Leben im Überfluss“, echte Freiheit und Vergebung geben (Johannesevangelium 10,10; 8,36; 8,24).

Natürlich wäre das gut.

 

Kunst und Kultur

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Jesus, die Bibel und der christliche Glaube hatten und haben einen unglaublichen Einfluss auf Kunst, Musik oder Literatur und Alltagsleben.

Vieles an unsere Kultur ist ohne sie unlesbar und unverständlich. Wir heißen Peter oder Sarah, leben in einer Sieben-Tages-Woche, schätzen Bach und Michelangelo. Wir verstehen die Anspielungen bei U2 oder Nick Cave und wundern uns nicht, dass Hollywoodfilme ein Happy End haben.

Eine materialistische Erklärung dafür wäre, dass wir viele Dinge schön finden, weil wir eben von unserer Biologie geformt wurden. Schöne Menschen sind schön, weil sie sich gut für Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen eignen, schöne Landschaften sind schön, weil unsere Vorfahren darin Nahrung und Schutz fanden. Bis zu einer gewissen Grenze mag das stimmen, aber warum sollten dann Steine und Berggipfel und der Grand Canyon uns schön erscheinen?

Möglicherweise hat der Biologe Richard Dawkins Recht, dass auch eine andere Weltanschauung die Kunst derart inspiriert hätte. Er bedauert, dass wir niemals Beethovens Mesozoische Symphonie, Mozarts Oper Das expandierende Universum oder Haydens Oratorium über die Evolution hören werden. Deswegen zählt Bachs Mache Dich mein Herze rein aus der Matthäuspassion zu seinen Lieblingsstücken. (The God Delusion, 111)

Allerdings könnte es doch auch sein, dass das Evangelium Künstlerinnen und Künstler deswegen so inspiriert, weil es tief in ihnen einen natürlichen Resonanzraum gibt für den Spannungsbogen der Evangelien: Herrlichkeit in Niedrigkeit, Transzendenz und Entäußerung, kompromisslose Gerechtigkeit in Barmherzigkeit, Majestät in Schwachheit, ein löwengleiches Lamm und ein lammgleicher Löwe.

 

Persönliches Glück: Gläubigen geht‘s besser

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Wissenschaftliche Studien zeigen: Gläubige Menschen sehen das Leben optimistischer, engagieren sich öfter und neigen eher dazu, Missstände zu bekämpfen. Wer an einen gütigen Gott glaubt, ist psychisch gesünder, bewältigt Stress besser. Solche Gläubige leben glücklicher, gesünder und länger und haben sogar (laut psychologie heute, Juni 1997) ein besseres Liebesleben.

Selbst Nichtgläubige können in den Genuss dieser positiver Auswirkungen von Glauben kommen: eine höhere Religiosität in einer Gegend hat positive Effekte für Gläubige und Nichtgläubige. Ein größerer Anteil Atheisten trübt hingegen das persönliche Glücksempfinden für alle, Atheisten und Gläubige. (Carol Graham, Happiness around the world. The paradox of happy peasants and miserable millionaires, Oxford University Press, Oxford, 2009: 19, 191-192)

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Solch starke, augenscheinliche Belege nun also können bei vernünftiger Ueberlegung denen, die die Wahrheit hochhalten, nicht am Wahne hängen und sich nicht von Leidenschaften meistern lassen, Ueberzeugung und Glauben beibringen. Justin, Apologie I.53.12.